Review: Intercontinental Davos

Das Intercontinental Davos ist eines meiner Lieblinge. Das Hotel war ausgebucht. Es ging für einen kurzen Abstecher auf den Comer See und dann wieder zurück in die Schweiz. Natürlich hätte ich mit meiner Royal Ambassador Mitgliedschaft ein Zimmer erzwingen können, aber das nur zur Rack Rate (= der höchst anzunehmende Zimmerpreis).

Der Check-in war sehr freundlich. Es gab wieder ein Upgrade in eine Executive Junior Suite in der obersten Etage, dazu die Royal Ambassador Geschenke, kostenlose Minibar, schnelles Internet und Club Zugang. Ja, das Intercontinental Davos ist ein wahrer Royal Ambassador Himmel.

Die Executive Junior Suite war nicht vollkommen mein Fall. Eigentlich war es nur eine Kleinigkeit. Man hat leicht von der Bar am Dach des Hotels ein wenig in meine Terrasse gesehen. Das Zimmer selbst war vollkommen uneinsichtig. Wäre ich nur eine Nacht geblieben, wäre mir das egal gewesen, aber bei vier Nächten habe ich einfach gefragt, ob man denn nicht eine andere Junior Suite für mich hätte. Man hatte ein Zimmer zum Wechseln.

Diese Junior Suite war wieder absolut genial. Diese Penthouse Executive Junior Suite gefallen mir echt gut. Die Details waren hervorragend ausgefeilt, das Zimmer makellos sauber und hatte ein echt schönes Design. Diese vier Tage habe ich wunderbar geschlafen. Das Fenster blieb immer offen, man hat die Kühe gehört und wurde vom Geläute geweckt. Für einen längeren Relax-Aufenthalt der perfekte Ort.

Die Club Lounge ist ein wenig ungewöhnlich. Es gibt keine eigenen Lounge mehr. Das Frühstück bekommt man im Hotelrestaurant. Kuchen und Getränke gibt’s an der Hotelbar im Erdgeschoss und einen Evening Spread baut man in der Rooftop-Bar des Hotels auf. Fast alles hat eine super Qualität und ist für eine Club Lounge sehr hochwertig. Einzig und allein das Restaurant wird beim Frühstück am Wochenende sehr voll. Da muss man sich vielleicht noch etwas überlegen, die Abfertigung passt so gar nicht zum sonst sehr ausgezeichneten Eindruck.

Das Hotel hat eine wunderbare Lage am Rand der Stadt Davos. In die Innenstadt gibt es einen Bus, der vor dem Hotel abfährt oder den hoteleigenen Shuttle. Trotzdem ist man in den Schweizer Bergen inmitten eines Waldes. Man ist eigentlich am Rande einer Stadt, aber auch vollkommen in der Natur.

Der Pool ist ein wenig klein geraten. Der Spa Bereich (Sauna, Dampfbad usw.) ist sehr groß und toll. Für Liebhaber von Sauna Besuchen ein echtes Highlight.

Insgesamt war das wieder ein hervorragender Aufenthalt. Gerade im Winter verzaubert die Landschaft noch mehr als im Sommer. Wahrscheinlich muss es wieder im Winter auch das Intercontinental Davos werden. Das schöne Hotel im Winterwunderland hat mich letztes Jahr schon sehr beeindruckt (Review).

Fazit: Meine uneingeschränkte Empfehlung!

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Review: Intercontinental DAVOS

Ich bin nicht nur ein Hyatt Boy, ich denke ich würde mich auch als Intercontinental Fan Boy bezeichnen. Ich mag die Marke und das zumeist sehr üppige Design. IHG Spire Elite Royal Ambassador ist in den Intercontinental Hotels ein wahnsinnig guter Status. Auch das Publikum in den Intercontinental Hotels finde ich angenehm. Gesetztere Herrschaften und nicht eine verrückte W-Hotels Horde. Ältere Gäste sind mir als Mitbewohner eines Hotels einfach angenehmer. Die benehmen sich besser und haben mehr Umgangsformen.

Das Intercontinental Davos zählt zu meinen Favoriten. Vor einem halben Jahr habe ich mir das Intercontinental im Winter angesehen. Dieses exzellente Hotel in dieser traumhaften Kulisse hat mir extrem gut gefallen (Review). Im Sommer wollte ich ein wenig entspannen und in den heißen Tropen bin ich sowieso sehr oft. Das Intercontinental Davos hat gute Preise aufgelegt und damit war die Wahl des Urlaubsortes rasch entschieden. Für eine Woche wurde es das Intercontinental Davos.

Der Check-in war super freundlich. Es gab ein tolles Upgrade in eine Penthouse Junior Suite, mit Club Zugang, freiem Internet, freier Minibar und Geschenken. Ja, so macht Royal Ambassador wirklich Spaß.

Die Suite war wunderschön. Absolut sauber, hervorragend ausgearbeitete Details (Materialien, Design, Akkuratheit) und meiner Meinung nach eine perfekte Suite. Sie hatte dazu noch eine riesige Terrasse und natürlich den wunderschönen Ausblick auf die Schweizer Berge. In so einer Suite konnte ich entspannt eine Woche verbringen.

Irrsinnig gut gefallen hat mir die Ruhe. Man sitzt auf der Terrasse und hört vielleicht einige Kuhglocken. Man wacht in absoluter Stille auf und wird nicht von einem Nachbarn eines anderen Zimmers geweckt. Auch ein rastloser Geist konnte dort wirklich zur Ruhe kommen.

Den Club hat man umgestaltet. Jetzt gibt es eigentlich keinen Club mehr, aber die Restaurants übernehmen die Funktion der Club Lounge. Am Morgen gibt es das Frühstück im Restaurant, dann Getränke und Kuchen an der Hotelbar und am Abend den Evening Spread im Abendrestaurant. Im Abendrestaurant bietet man dann wirklich einen eigenen Raum für die Club Gäste. Die Idee gefällt mir sehr gut, weil in so einer Club Lounge ist man auch irgendwie eingesperrt und so ist man einmal an der Bar, dann in einem anderen Restaurant usw.

Das Frühstück war sehr gut. Einige Nuancen würde ich ändern (z. B. frischer Orangensaft wäre toll), aber durchwegs eine sehr ordentliche Leistung. Am Wochenende kann es recht voll werden. Da müsste man sich etwas überlegen.

Der Evening Spread war sehr witzig. Es gab Cocktails, Sekt, guten Wein mit einigen sehr aufwendigen Snacks. Auf der obersten Etage des Hotels Drinks mit dieser Aussicht zu genießen macht schon sehr viel Spaß.

Das Design des Hotels ist sehr speziell. Es ist sehr modern, aber gleichzeitig sehr angenehm eingerichtet und geplant. Es gibt ein kleines Fitnesscenter. Der Pool ist definitiv nicht groß genug, aber es man findet stattdessen einen riesigen Spa und Wellness Bereich vor. Man hat mehrere Saunen und Dampfbäder, wer das gern hat, kommt voll auf seine Kosten.

Die Lage des Hotels gefällt mir. Man ist gleich neben einer Stadt und kann sogar zu Fuß dorthin gehen (es gibt auch einen Shuttle Bus). Trotzdem liegt das Hotel im Wald und in den Schweizer Bergen. Man hat ein Luxushotel in wunderschöner Lage, muss aber gleichzeitig nicht auf Zivilisation verzichten.

Fazit: Ein hervorragendes Hotel in einer wunderschönen Gegend.

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1000 Places of Interest 96: Der Zauberberg – Thomas Mann (Schweiz – Davos)

Jeder mit klassischer Bildung wurde irgendwann in seiner Schullaufbahn mit dem Zauberberg von Thomas Mann gequält. Genauso wie wir alle mit Faust traumatisiert wurden. Spaß beiseite. Eine kurze Standseilbahnfahrt von Davos entfernt befindet man sich auf der Schatzalp. Dort steht das Vorbild für die von Thomas Mann beschriebene Kuranstalt: das Berghotel Sanatorium Schatzalp. Thomas Mann hat seine auf Kur befindliche Frau besucht und hat sich seine Inspiration für seinen berühmtesten Roman geholt.

Das Hotel ist jetzt schon sehr in die Jahre gekommen. Historisch sehr interessant, aber nicht mehr State of the Art. Das Intercontinental Davos ist da schon moderner (Review, Review, Review, Review). Ein lässiges Getränk kann man sich auf der genialen Hotelterrasse aber schon genehmigen.

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Review: Intercontinental Davos

Ich bin ein Fan des Intercontinental Davos (Review, Review, Review). Bis jetzt war ich aber immer nur im Sommer dort, nun wollte ich mir einmal die Winterlandschaft anschauen. IHG hat mit der Into the Nights Promotion nette Freinächte verschenkt und bei einem doch anspruchsvollen Zimmerpreis der Hotels in den Schweizer Bergen habe ich die natürlich gleich dort eingesetzt. Immer gleich alles rauswerfen, Meilen, Punkte, Freinächte, vielleicht überlegt es sich doch eine Kette oder Airline wieder und möchte etwas nicht mehr hergeben. Das haben wir alles schon gehabt. Ich löse immer alles gleich sofort auf, getreu dem Motto: Earn and burn!

Der Check-in war sehr freundlich. Man hat mich sofort in die neu eröffnete Club Lounge gebracht. Dort hat man sich dann wirklich mit den Geschenken übertroffen. Es gab als Royal Ambassador trotz einer Freinacht ein Upgrade in eine Junior Suite (= Alpine Executive), freie Minibar, freies Internet, freies Frühstück und Club Zugang. Das Intercontinental Davos ist damit auf der gleichen Wellenlänge wie das Intercontinental Prag (Review). Wenn alle Intercontinental Hotels sich so großzügig zeigen würden, wäre Royal Ambassador der absolut beste Hotelstatus. Leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus (Was Intercontinental Royal Ambassador wirklich bedeutet …).

Die Suite war perfekt. Absolut sauber, hervorragend eingerichtet, ausgezeichnete Details. Frische Blumen, Süßigkeiten und ein riesiger Obstkorb haben bereits gewartet. Ich denke, bei dieser Suite kann man nichts mehr verbessern. Am nächsten Morgen hat sich dann aber das wirkliche Highlight dieser Suite gezeigt. In der Nacht hat es geschneit und die Schweizer Berge haben sich von ihrer besten Seite präsentiert. Fabulous Winterlandschaft!

Während des Sommers hat man die Club Lounge geschlossen gehabt. Jetzt war sie geöffnet. Das Design war top, der Service super freundlich, leider war die Auswahl aber doch sehr beschränkt. Da müsste man doch nachbessern, das Angebot hat zum Preisgefüge des Hotels nicht gepasst.

Während meiner Aufenthalte im Sommer waren nie wirklich viele Gäste dort. Jetzt habe ich einmal das Hotel in Vollbetrieb gesehen. Der Spa und Pool ist zwar wie ich im Sommer bereits vermutet habe für die vielen Gäste zu klein, aber man hält ihn gut in Schuss. Was aber wirklich zu klein geraten ist, ist das Restaurant für das Frühstück. Eigentlich ist es gar nicht so beengt, aber die Mitarbeiter haben einen Teil abgesperrt und so habe ich inmitten von schreienden Kindern und vielen anderen Gästen mein Frühstück “genossen”. Ich denke aber, man wird auch das Frühstück wieder auf das bereits gezeigte Niveau bringen.

Fazit: Meine Empfehlung für dieses Hotel wird erneuert. Im Winter ein echtes Must-See!!!

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