Review einer Suite im Hyatt Regency Delhi …

Fragt mich bitte nicht, warum ich das Hyatt Regency gebucht habe. Es gab da keine große Expertise meinerseits. Ich hab’ noch ein paar Hyatt Stays gebracht und so wurde es das Hyatt Regency. Was soll bei einem internationalen Hyatt schon großartig mit mir als Globalist passieren.

Der erste Eindruck war jetzt nicht so wirklich toll. Gebäude in Indien verwittern mitunter extrem schnell. Also von außen schaut das Hyatt wirklich nicht sehr einladend aus. Wenn es drinnen schön ist, dann ist mir das relativ egal. Es ging also nach der obligatorischen Kontrolle nach Sprengstoff zur Rezeption. In der Lobby war sehr viel chaotischer Betrieb. Der Check-in war sehr nett, es gab ein Globalist Upgrade in eine kleine Suite und der Mitarbeiter hat mich noch zum Aufzug gebracht.

Beim Weg in die Suite, habe ich mir dann Gedanken gemacht, wo ich denn da wirklich sei. Der Gang war komplett seit Jahrzehnten unrenoviert. Wirklich gruselig. Das sieht man bei internationalen Hotels wirklich äußerst selten.

Die Suite war eine neue Corner Suite. Sie war nicht riesig, aber von der Größe ausreichend. Es haben Snacks und Obst gewartet. Vom Design her war die Suite aber leider ein wenig anstrengend. Mag zwar Braun eine für Indien dankbare Farbe sein, so kann man nicht die ganze Suite vollständig in der Farbe halten. Braun und Energiesparlampen macht eine sehr eigenartige Stimmung. Der Teppich war mal Beige, aber hat hier die Farbe Braun bereits auch angenommen. Das Badezimmer war eigentlich sauber und das Bett auch. Es hat furchtbar gemuffelt. Meine ganze Kleidung hat dann noch Tage nach dem Zimmer gerochen. Die Suite hat mich nicht so richtig umgeworfen.

Internet hat nicht funktioniert und war teilweise weg, sogar mit Kabelanschluss.

Ich bin dann in die Lounge. Die Mitarbeiter dort waren super nice. Evening Spread war irgendwie nicht so überragend. Andere Gäste haben da aber schon gegessen. Mich hat die Präsentation ein wenig skeptisch gemacht. Die Lounge hatte nicht so richtig einen hygienischen Eindruck.

Ich bin ins Zimmer und bin schlafen gegangen. Wenn ich nicht so hundemüde gewesen wäre, dann hätte ich das Hotel gewechselt.

Am nächsten Tag waren meine Lebensgeister zurück und ich habe die Flucht angetreten. Beim Check-out sind da noch irre viele Gelsen herumgeflogen. Die diensthabende Managerin wollte unbedingt mit mir sprechen. Ich hatte wenig Lust darauf und sie hat auch meine Kritik auch nicht verstanden.

Prinzipiell ist das Hyatt Delhi sehr beliebt und hat viele Gäste. Ich persönlich muss ich in nächster Zeit nicht wirklich mehr haben. Bei Sauberkeit, Zustand und Internet kann man sich in Indien auch nicht mehr auf das Land ausreden. Die Zeiten sind vorbei. Noch vom Hyatt Regency aus habe ich das endgeile Andaz gebucht und bin abgezogen.

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