Ein Lesetipp für ein Interview des Anwalts zur Klage von Lufthansa beim Hidden-City-Ticketing Prozess …

Wir erinnern uns. Auf Vielfliegertreff beginnt die Geschichte so:

“Hallo zusammen,
ich habe leider ein paar dumme Fehler gemacht, und jetzt einen bösen Brief von der Lufthansa bekommen.
Ich habe im April einen der günstigen Return Business Tarife von Skandinavien nach Nordamerika genutzt.
Einige Zeit später habe ich dann einen weiteren Flug gebucht: Hierbei hatte ich mich entschieden das letzte Leg meiner ursprünglichen Buchung nicht anzutreten. Stattdessen habe ich einen weiteren Lufthansa Flug gebucht, von FRA bis zu meiner Endstation. (Mein wohl gröbster Fehler an dieser Geschichte.)
Die Lufthansa hätte jetzt gerne die Differenz zur gleichen Verbindung aber ohne das letzte Leg erstattet – ein vierstelliger Betrag.”

Die Diskussion auf Vielfliegertreff: LH stellt bei Nichteinhaltung der Couponreihenfolge nachträglich Differenz in Rechnung

Weil hier eben das Ticket nicht voll abgeflogen worden ist und das auch schon von vornherein geplant war, wollte Lufthansa die Differenzgebühr erstattet haben. Das hat sich dann juristisch hochgespielt.

Lufthansa versuchte dann eigentlich in letzter Minute die Klage noch zurückziehen. Das war aufgrund juristischer Gegebenheiten nicht mehr möglich.

Ein Urteil wurde gefällt. Klage abgewiesen. Der Passagier hätte den “neuen” Preis ohne letzten Flug nicht erkennen können: Letzten Flug verfallen lassen? Es gibt ein URTEIL (DE)!

Lufthansa ist nun wiederum in Berufung gegangen: Letzten Flug verfallen lassen? Lufthansa geht in Berufung!

Frankfurtflyer hat ein sehr lesenswertes Interview mit dem Anwalt des Passagiers veröffentlicht!

Interview mit Dr. Matthias Böse | Das Interview

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