Die kulinarischen Eindrücke meiner zweiwöchigen staatlichen Quarantäne in Taiwan …

Über meine kulinarischen Erfahrungen meiner ersten staatliche Quarantäne habe ich euch schon berichtet. In Südkorea war das Angebot zwar interessant, abwechslungsreich und spannend, aber teilweise eigenwillig ausgeführt: FOOD REPORT: Zwei Wochen in staatlicher Quarantäne in Südkorea

Meine Erwartungen an eine staatliche Quarantäne waren aufgrund der Erlebnisse in Südkorea eher sehr niedrig. Diese Quarantäne sollte aber irgendwie anders ablaufen.

Nach der Ankunft in Taiwan musste ich mittels Smartphone App eine Personalisierung zum polizeilichen Tracking anmelden. Nach der Einreise mit Sondervisum ging es mit einem Quarantäne-Taxi ins Amba Hotel Zhongshan (Taipei). Den Check-in hat man im Hinterhof des Hotels durchgeführt. Alle Daten mussten vorab online mit dem Office des Hotels abgeklärt sein. Die Mitarbeiterin hat mich sofort ins Zimmer dirigiert, welches ich dann für zwei Wochen nicht verlassen durfte. Kurz nach dem Betreten des Zimmers wurde ich per Telefon von der Rezeption über die Modalitäten meines Aufenthalts informiert. Die Mitarbeiter waren super nett, haben ein geschliffenes Englisch gesprochen und waren überaus zuvorkommend.

Das Zimmer war nicht zu klein, mit allen notwendigen Mitteln ausgestattet, reichlich Handtücher, Bettwäsche und Pflegeprodukte waren vorhanden. Allein die Klimaanlage hatte ihr Eigenleben und einen eigenen Willen. Innerhalb der 14 Tage war aber genügend Zeit das chinesische Bedienungsteil irgendwie zu verstehen.

Versorgt wurde man in der Quarantäne aus dem Hotelrestaurant. Die Speisen waren online aus einer Speisekarte zu wählen und auch der Zeitpunkt der Lieferung war veränderbar. Sie wurden dann auf einem Tischchen vor dem Zimmer hingestellt. Erst nach einem Anruf durfte man die Türe öffnen und das Essen entgegennehmen. Abfall hatte man in einem bestimmten Zeitfenster vor dem Zimmer zu deponieren.

Kulinarisch waren das echt spannende zwei Wochen. Man konnte eigentlich aus dem vollen Menü des Restaurants rauf und runter bestellen. Die Tageskarte hat sich noch dazu jede Woche geändert. Die Fotos zeigen schon, dass das Restaurant-Essen war.

Es war sogar auch möglich durch Lieferservice zu den definierten Zeiten, Speisen von externen Anbietern liefern zu lassen. Dazu gab es auch noch die Möglichkeit von 7-Eleven oder Family Mart zu bestellen. Also verhungert ist man in der Quarantäne definitiv nicht.

Action gab es in der Quarantäne irgendwie nicht. Täglich hat die Polizei angerufen und sehr höflich nach der Körpertemperatur und dem Wohlbefinden gefragt. Das Telefonat diente auch der Ortung des Handys.

Hier also jetzt die Pics der kulinarischen Reise in der staatlichen Quarantäne in Taipei!


Lucas fliegt beruflich durch die Welt (leider häufig Economy) und schreibt hier als Gastautor!

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