Mit der Cathay Pacific First von Frankfurt nach Hong Kong …

Frankfurt (FRA) – Hong Kong (HKG)
777 – First
Deal: ULTRA HOT: Cathay Pacific First Portugal – Asien (Oneway): 1250 Euro
Champagner: Taittinger Comtes de Champagne 2007

Cathay Pacific hat uns am Anfang des Jahres ein paar ganz gute Deals beschert. Nicht alle lustigen Sachen sind immer schön verwendbar, aber ein Cathay Pacific First Ticket von Portugal nach Hong Kong um 1 250 Euro, da konnte ich einfach nicht widerstehen.

Cathay Pacific verzichtet am Boden weitgehend auf allen Schnickschnack. Man bietet eine Lounge und das wars. Dann soll der First Passagier schauen wo er bleibt. Also Begleitung oder bessere First Class Lounge hat es nicht gegeben.

Zunächst ging es für mich in die Cathay Pacific Lounge hinter der Ticketkontrolle aber noch vor der Sicherheit (Tja: Cathay Pacific First und Business Lounge Frankfurt). Die Lounge hat mich relativ wenig überzeugt. Für einen First Passagier kann die wenig. Vielleicht sollte sich Cathay Pacific die Schwäche eingestehen und eine bessere Lounge für die First mieten. Oder vielleicht einen Raum abgrenzen. Ich bin relativ rasch geflohen, durch die Sicherheit und habe am Gate gewartet.

Beim Boarding habe ich mir eigentlich schon deutsche Gründlichkeit mit der Disziplin von Hong Kong erwartet. Das war dann aber doch nicht so. Schuld waren aber nicht die Passagiere, sondern die Mitarbeiter. Brav waren alle Schilder – wie man sie auch von Hong Kong kennt – aufgestellt. Eine Dame hat gemeint, wie ein Rattenfänger alle – wirklich alle – Passagiere mit Kindern (unter 18) zu sammeln und sie zum Pre-Boarding aufzufordern. Es sind da ca. 10 Passagiere bei der Business und First gestanden. Die Dame hat es aber geschafft ca. 60 Personen zum Pre-Boarding aufzufordern. Die wollten gar nicht früher auf die Maschine, aber die Mitarbeiterin hat sie regelrecht ermuntert. Sogar Familien mit Halbwüchsigen hatten auf einmal Pre-Boarding. Es ist dann natürlich das volle Chaos ausgebrochen, weil alle geglaubt haben, das volle Boarding hätte begonnen. Das war unterirdisch und noch dazu haben die Mitarbeiter das Durcheinander produziert. Ich war dann relativ rasch im Flugzeug. Die Laune von einigen Mitreisenden war aber ganz böse. Die hat man voll ausgebremst. Cathay Pacific ist mit ihren First Flügen nicht die günstige Airline. Wenn man dann auf einem vollen First Ticket ist und sie produzieren solche Dinge, dann wäre ich auch gröber angepisst. Waren auch einige in der First.

Die Cathay Pacific First hat eine ein wenig ältere First Hardware. Die hat man sogar schon einmal überarbeitet. Interessanterweise ist man aber noch immer mit zwei Reihen und 1-1-1 ganz vorne bei den First Produkten.

Ich war in 1K. Es gibt viel Platz. Das Design ist hervorragend. Obwohl man keine Tür hat, sieht man den anderen Passagier nicht und kann eigentlich auch nicht einfach gesehen werden. Die Privatssphäre ist also auch super.

Die absolut freundlichen und höflichen Damen haben sich vorgestellt. Da hat man schon gemerkt, dass Cathay Pacific für die First schon ausgewählte Mitarbeiter nimmt. Der ganze Flug war wie aus dem Lehrbuch. Es wurde immer – wirklich immer – mit Namen angesprochen. Das Servicelevel war absolut high-end. Elegant würde es wahrscheinlich gut beschreiben.

Mit Champagner (Taittinger Comtes de Champagne 2007) bewaffnet gab es die Geschenke. Beim Aesop Amenity Kit bin ich mir über das Branding nicht so ganz sicher gewesen. Es war eigentlich nur ein Aesop Produkt drinnen. Ein paar Flascherl mehr Aesop Zeug würden in einer First auch passen. Den Pyjama einer China Modelinie fand ich cool und ich habe mich auch gleich reingeschmissen (dann gibt es halt eine Evakuierung mit Pyjama).

Irgendwann haben es dann die letzten Premium Passagiere auch in die Maschine geschafft und es ging nach Hong Kong.

Für mich wurde es das chinesische Mittagessen, aber natürlich mit vorher Kaviar. Der Kaviar Gang war hervorragend. Nicht nur ein sehr schöner Anblick, es war auch lecker.

Die Vorspeisen waren zwei schöne chinesische Gerichte. Einmal eine klare Suppe mit Pflaume und dann ein scharfer Gurkensalat mit Huhn. Beim Hauptgericht war mir der Pak Choi zu ausgetrieben und damit zu bitter. Die Garnelen und Muscheln habe das aber weggemacht. Ich hätte noch die ganze westliche Karte auch bestellen können. Mit Käse habe ich das Menü beendet. Natürlich hätte es noch echten Kaffee, Pralinen, Obst oder Nachtisch gegeben.

Mein Lieblingsfeature einer First ist das Bett. Man lümmelt da mit dem Pyjama im eigenen Bett im Flugzeug. Matratze und Setting fand ich sehr bequem und hochwertig. Beim Entertainment System könnten sie ein wenig aufrüsten und mehr Filme anbieten.

Kurz vor Hong Kong gab es noch Frühstück. Obst und Espresso waren genial. Richtig umgeworfen hat mich der Croque Monsieur. Ein doch so einfaches Gericht war aber ein perfektes Breakfast fürs Flugzeug. Vom Pyjama zurückgewechselt, dann gab es im Landenanflug noch einen Kaffee und der Trip war schon aus.

Warum die Cathay Pacific First so beliebt ist, das versteht man nach so einem Flug schon. Am Boden haben sie in Frankfurt ganz viel Raum für Verbesserungen. Ist man aber mal auf dem Weg nach Hong Kong, dann erhält man exzellentes First Produkt mit ganz viel Understatement. Die machen das schon sehr richtig. Die Hardware ist noch immer super. Es war eine tolle Mannschaft. Perfekter Service. War für mich ein Erlebnis!


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