Review der Swiss Business auf der Kurzstrecke nach London …

Zürich (ZRH) – London (LHR)
CS300 – Business
Deal: Lufthansa FIRST London – Indien (Return): 2700 Euro
Champagner: XXX
Die volle Tour: Catch me – In zwei Monaten durch Asien und die Schweiz

Ich hab’ mein First Ticket von Indien nach London noch voll abgeflogen und bin dann von London nach Hause. Es ging also mit der CS300 der Swiss von Zürich nach London. Die Lounge in D (Review) hat mich nicht so ganz überzeugt. Kommend von der First Lounge in E (Review) und A (Review) war das ein tiefer Fall. Das sind ja absolute Highlights. Auch der Flug sollte in dieser Art und Weise weitergehen. Wenn man da von einer First Langstrecke kommt, erreicht man den Boden der Realität relativ rasch.

Das Boarding hat eigentlich reibungslos geklappt. Geschätzt die halbe Maschine hatte einen Status, was das Priority Boarding wieder ein wenig ad absurdum geführt hat. Ich habe mir schon vor Monaten Sitz 1A gesichert. Die Anordnung bei der CS100 und CS300 ist 2-3, d. h. in der Business hat man in der Zweierreihe einen freien Platz und gleichzeitig auch Zugang zum Gang. 1A, 2A usw. ist definitiv die beste Wahl. Sonst ist es eine Inner-europäische Business, also eine Economy mit einem geblockten Nebensitz.

Es war an dem Tag sehr heiß. Als pre-departure Drink gabs mal eine Runde stilles Mineralwasser. Das obligatorische Ansprechen eines Passagiers auf einem First Ticket mit Namen hat man gleich noch vor dem Start erledigt. Dann muss man eben nicht mehr daran denken.

Der Service war in weiterer Folge äußerst kühl und fast schon unfreundlich. Die Damen haben sich immer hinter ihrem Vorhang versteckt. Das war ganz wichtig, dass der Vorhang zur Galley geschlossen ist. Vorhang von der Business zur Economy hat es keinen gegeben. Die Leute sind dann natürlich auch aus der Economy zum vorderen Nassraum. Das wiederum hat die Flugbegleiterinnen gestört, die mussten dann immer wieder den Vorhang zumachen. Wie gesagt, das war ganz lebensnotwendig. Sehr ungewöhnlich und einen äußerst eigenwilligen Touch gehabt. Wenn die FAs sich vorne verstecken, dann kann man auch nicht wirklich viel erwarten. Das zeigt die Erfahrung.

Dann gab es den Snack. Wir hatten in Europa einen heißen Sommer, aber Sommer sind eben heiß. Wenn man Fisch serviert, dann muss man wirklich auf die Kühlkette aufpassen. Der Fisch war verdorben, er ging also zurück. Zunächst habe ich – wie ich am Fisch gerochen habe – seltsame Blicke der anderen Passagiere in der Business geerntet. Niemand hat ihn dann aber angefasst. Alle Snacks kamen unberührt in die Galley zurück. Die Ladies haben das so hingenommen und nicht einmal bemerkt.

Die Diet Coke war dann ganz gut. Eine Stunde später war die CS300 der Swiss in London. Ein wunderschöner Landeanflug mit London Sightseeing war dann noch ein Highlight des Fluges.

Wenn ich über solche “Business” Flüge Reviews schreiben muss, dann frage ich mich schon immer wieder, was man bei einer Inner-Europäischen Business noch alles wegnehmen kann. Es gibt keine abgegrenzte Kabine mehr. Ok, man hat einen unbesetzten Nebensitz. Das Catering ist so eine Sache. Man erhält einen Drink. Nach einem First Flug, ist so ein Business Ritt unheimlich brutal.